Viel Spaß im Schnee
Geschrieben am | 29.August.2008 |
Im Sommer kaufte ich mir endlich ein eigenes Auto. Ganz ehrlich, die Zeit mit dem kleinen Off-Roader war fantastisch.
Im Herbst sprachen immer mehr Freunde davon, dass es langsam Zeit wird, die Winterreifen aufzuziehen. Aha, das war mir neu. War ich doch beim Kauf so stolz auf die funkelnden Reifen auf Alu-Felgen. Wie sich nun herausstellte, waren die tollen Räder lediglich Sommerreifen. Nun konnte ich die allgemeine Stimmung nicht mehr ignorieren und setzte mich mit dem Thema auseinander. Schließlich wechseln ja auch wir Menschen im Winter unser Schuhwerk. Und ich begann zu lernen.
Reifen beeinflussen maßgeblich das Fahrverhalten eines Autos.
Im Gegensatz zu den Sommerreifen ist die Gummimischung eines Winterreifens kälteresistent. Das machte in meinen Augen durchaus Sinn. Aber das man bereits ab einer Außentemperatur von 7°C auf Winterreifen umsteigen sollte, hatte ich bis dato nicht gewußt. Ich sollte beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnung M&S achten, was soviel wie Matsch und Schnee heißt. Quatsch, meinten andere, mittlerweile sei M&S keine eindeutige Bezeichnung für einen Winterreifen. Auf das Schneeflocken-Symbol käme es an. Nachdem das geklärt war, ging es um die Profiltiefe. 4 Millimeter sollten es schon sein. Des weiteren sollte der Reifen über Lamellen verfügen, da diese für den so genannten Verzahnungseffekt sorgen.
Ich kämpfte mich also durch Testberichte, TÜV-Siegel und allerhand Anbieter für den ultimativen Winterreifen. Ich erkannte, dass auf einem Reifen allerhand Informationen stehen, die ich bis heute nicht verstehe.
Jedenfalls hatte kurz vor dem ersten Schneefall mein Auto endlich Winterreifen und ich noch immer viel Spass mit meinem kleinen Off-Roader.
Eingesandter Erfahrungsbericht von Timo