Sieben gute Gründe für Winterreifen
Geschrieben am | 3.September.2008 |
Ein paar hundert Euro für einen Satz Winterreifen? Das Geld kann man sich doch sparen und mit Sommerreifen durch die kalten Monate fahren. Falsch gedacht. Die Investition lohnt sich gleich aus mehreren Gründen.
Sicherheitsbewusste Autobesitzer sollten ihre Fahrzeuge schon im Herbst umrüsten, denn die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet bereits bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius. Das Haftvermögen auf dem Untergrund wird geringer, der Bremsweg umso länger und ein Unfall wahrscheinlicher.
Auch ohne Schneefall können die Witterungsverhältnisse im Winter das Fahrzeug zum Schlingern bringen. Ein nasskalter Untergrund erhöht die Gefahr des Aquaplanings. Nicht nur das: Da bei der falschen Bereifung der Grip leidet, kann dies zu einer schlechten Beschleunigung führen. Wer also sein Auto gerne schnell auf Touren bringt, sollte seine Reifen sorgfältig wählen.
Etwa die Hälfte eines Jahres ist von Schnee, Regen und ähnlichem Wetter geprägt. Falls Sie in dieser Zeit mit Sommerreifen fahren und dann ein Schadensfall eintritt, hat Ihre Versicherung das Recht, die Leistungen um bis zu 100 Prozent zu reduzieren. Zudem sitzt einem der Gesetzgeber im Nacken. Er fordert seit dem 1. Mai 2006 eine angepasste Bereifung an die Wetterverhältnisse; ansonsten droht ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro.
Und die letzten beiden Gründe dürften Ihren Geldbeutel ebenfalls freuen. Zum einen schonen Sie die Profile der Sommerreifen, wenn Winterreifen zum Einsatz kommen. Zum anderen sind Winterreifen teilweise preislich günstiger als Sommerreifen. Bei der Montage und bei der Einlagerung der Sommerreifen hilft bei Bedarf Ihr Autohändler, so dass der Winter kommen kann.