Ein rutschiger Kompromiss - Lieber Winterreifen als Allwetterreifen
Geschrieben am | 30.September.2008 |
Die meisten Menschen sind keine Alleskönner. An ihre Autoreifen stellen sie aber zumeist genau diese Anforderungen. Perfekt sollen sie sein, sicher - sowohl im Sommer als auch im Winter - einfach wahre Generalisten. Die Entscheidung für Allwetterreifen liegt da sehr nah. Allwetter bedeutet nur leider hier nicht gleich Alleskönner. Bei Minusgraden und Schneedecke sind Spezialisten gefragt: die Winterreifen. Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich nicht nur in der Profiltiefe, auch die Mischung macht`s.
Die Zusammensetzung des Gummimaterials ist an unterschiedliche Temperaturen angepasst um optimale Eigenschaften für Sommer und Winter zu gewährleisten. Der Allwetterreifen ist ein Kompromiss zwischen beiden und nur für schneefreie Stadtfahrten wirklich wintertauglich. An die Leistung eines Winterreifens kommt er aber nicht heran. Auf nasser und glatter Oberfläche kommt der Allwetterreifen schneller ins Rutschen und auch der Bremsweg verlängert sich nicht unerheblich. Der Grip eines Allwetterreifens ist nicht zu vergleichen mit einem Winterreifen. Der Ausflug ins Skigebiet mit dem Allwetterreifen kann so zu einem wahren Albtraum werden. Die vermeintliche Ersparnis bei der Anschaffung von Ganzjahresreifen, wird im Sommer für den erhöhten Spritverbrauch ausgegeben. Denn die Fahreigenschaften bleiben auch hinter dem Sommerreifen zurück. Kompromisse machen eben meist niemals wirklich glücklich. Allrounder können vielleicht alles - aber nichts davon besonders gut. Setzen Sie lieber auf den Spezialisten - Für sicheren Fahrspaß im Schnee.