Winterreifen - Wie werden diese getestet?
Geschrieben am | 31.Oktober.2008 | Keine Kommentare
Winterreifen sollen Autofahrern bei Schnee, Eis und Glätte Sicherheit im Straßenverkehr geben und somit helfen, Unfälle zu verhindern. Jedes Jahr werden daher die verschiedenen Winterreifen getestet, ob diese die gewünschten Eigenschaften wirklich aufweisen. Der Autofahrer erhält so den Überblick, welche Reifen die beste Qualität aufweisen.
Der erste Test behandelt die Fahreigenschaften des Reifens auf trockener Fahrbahn. Besonders das Handling, das Einlenkverhalten sowie die Kraft, die zum Lenken benötigt wird, stehen hierbei im Blickfeld. Neben dem alltäglichen Fahrverhalten wird aber auch das Verhalten des Reifens bei Manövern im Grenzbereich getestet. Hierzu gehört zum Beispiel ein schnelles Überhol- oder Ausweichmanöver, bei dem der Reifen weder über- noch untersteuern darf. Auch wird beurteilt, wie genau der Reifen die Lenkbewegungen des Fahrers umsetzt.
Da die Straße im Winter selten trocken ist, wird der Reifen natürlich auch bei nasser Fahrbahn bewertet. Hier wird beispielsweise der verzögerte Bremsweg bei regennassem Asphalt, das Handling wird vom Fahrer subjektiv beurteilt. Neben dieses Tests wird auch bewertet, ob das Auto bei Aquaplaning, sowohl beim Geradeausfahren als auch bei Kurvenfahrten, nach wie vor Bodenhaftung besitzt.
Winterreifen müssen aber auch dafür geschaffen sein, auf einer verschneiten oder vereisten Straße zu fahren. Um beurteilen zu können, ob der Bremsweg ausreichend ist, wird eine ABS-Bremsung vorgenommen. Auch die Bodenhaftung auf diesen Straßenverhältnissen sowie die Rundenzeiten auf einer fest definierten Kreisbahn werden gemessen und ausgewertet. Je höher die Rundenzeiten sind, desto hochwertiger sind die Reifen, denn sie geben dem Fahrer viel Bodenhaftung durch optimale Fahreigenschaften.
Frühzeitig Winterreifen aufziehen
Geschrieben am | 9.Oktober.2008 | Keine Kommentare
Viele Autofahrer denken noch nicht im Traum daran schon im September oder Oktober, bereits bevor der erste Schnee gefallen ist an Winterreifen nur zu denken. Und trotzdem sollte man schon frühzeitig Winterreifen aufziehen, da auch im Herbst schon niedrigere Temperaturen herschen können und man mit Winterreifen einfach sicherer unterwegs ist. Bereits unter einer Temperatur von 7° Celsius ist man mit Winterreifen besser bedient. Winterreifen haben eine höhere Kälteelastizität als Sommerreifen und dadurch ist man damit immer auf der sicheren Seite, da diese einfach den optimalen Grip bieten.
Dennoch gibt es viele Autofahrer die dies nicht bedenken und dann oft auch noch mit Sommerreifen in den Winterurlaub fahren. Dies kann oft böse Überraschungen nach sich ziehen. Kaum einer bedenkt dabei dass bei einem Unfall, auch unverschuldet, die Kaskoversicherung weniger bis gar nichts zahlt, daraus entstehen dann endlose Rechtsstreitigkeiten. Auch bilden sich bereits mit der ersten Schneedecke zahlreiche Staus auf Strassen, da Autos mit Sommerbereifung die Strassen blockieren und auch die anderen nicht mehr weiterkommen. Jeder Autofahrer sollte daher an sich und natürlich auch an seine Mitmenschen denken und frühzeitig daran denken Winterreifen aufziehen, denn nur weil es nicht schneit heisst dies noch lange nicht, dass es nicht, dass die Temperaturen nicht sinken und das Autofahren nicht gefährlich ist.
Ein rutschiger Kompromiss - Lieber Winterreifen als Allwetterreifen
Geschrieben am | 30.September.2008 | Keine Kommentare
Die meisten Menschen sind keine Alleskönner. An ihre Autoreifen stellen sie aber zumeist genau diese Anforderungen. Perfekt sollen sie sein, sicher - sowohl im Sommer als auch im Winter - einfach wahre Generalisten. Die Entscheidung für Allwetterreifen liegt da sehr nah. Allwetter bedeutet nur leider hier nicht gleich Alleskönner. Bei Minusgraden und Schneedecke sind Spezialisten gefragt: die Winterreifen. Sommer- und Winterreifen unterscheiden sich nicht nur in der Profiltiefe, auch die Mischung macht`s.
Die Zusammensetzung des Gummimaterials ist an unterschiedliche Temperaturen angepasst um optimale Eigenschaften für Sommer und Winter zu gewährleisten. Der Allwetterreifen ist ein Kompromiss zwischen beiden und nur für schneefreie Stadtfahrten wirklich wintertauglich. An die Leistung eines Winterreifens kommt er aber nicht heran. Auf nasser und glatter Oberfläche kommt der Allwetterreifen schneller ins Rutschen und auch der Bremsweg verlängert sich nicht unerheblich. Der Grip eines Allwetterreifens ist nicht zu vergleichen mit einem Winterreifen. Der Ausflug ins Skigebiet mit dem Allwetterreifen kann so zu einem wahren Albtraum werden. Die vermeintliche Ersparnis bei der Anschaffung von Ganzjahresreifen, wird im Sommer für den erhöhten Spritverbrauch ausgegeben. Denn die Fahreigenschaften bleiben auch hinter dem Sommerreifen zurück. Kompromisse machen eben meist niemals wirklich glücklich. Allrounder können vielleicht alles - aber nichts davon besonders gut. Setzen Sie lieber auf den Spezialisten - Für sicheren Fahrspaß im Schnee.
Haftung bei Unfall ohne Winterreifen
Geschrieben am | 8.September.2008 | 2 Kommentare
Winterreifen sind Pflicht, dies ist seit 2005 gesetzlich vorgeschrieben im § 2 Abs. 3a StVO. Welcher besagt, dass die Ausrüstung des Kraftfahrzeuges an die Wetterverhältnisse angepasst werden muss. Dies gilt insbesondere für die angemessene Bereifung des Fahrzeuges. Es wird empfohlen in dem Zeitraum von Oktober bis Ostern immer eine Winterbereifung auf dem Kraftfahrzeug aufzuziehen.
Fährt man dennoch im Winter ohne Winterreifen im öffentlichen Straßenverkehr und wird von der Polizei angehalten, droht ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro.
Stellt man Aufgrund von unvorhersehbaren Wettverhältnissen beispielsweise durch Glätte eine Behinderung dar, die auf fehlende Winterbereifung zurückzuführen ist drohen sogar ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und zusätzlich ein Punkt in Flensburg.
Autofahrer die im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind und unverschuldet in einen Unfall geraten, tragen immer eine Teilschuld am Unfall mit, falls nachgewiesen werden kann, dass der Unfall mit Winterreifen zu verhindern gewesen wäre. Dies bedeutet, beispielsweise, wenn ein Autofahrer einem anderen die Vorfahrt nimmt und es zum Unfall kommt, aufgrund dessen das der Fahrer dem die Vorfahrt genommen worden ist mit einem längeren Bremsweg rechnen musste, da er keine Winterreifen aufgezogen hatte.
Grundsätzlich gilt, wer ohne angemessener Bereifung im Winter unterwegs ist riskiert seinen Kasko-Versicherungsschutz. Des Weiterem kann es bei Haftpflichtversicherungen zu Regressansprüchen gegenüber dem Versicherten kommen, wenn diesem nachgewiesen werden kann, dass der Unfall durch angemessene Bereifung zu verhindern gewesen wäre.
Sieben gute Gründe für Winterreifen
Geschrieben am | 3.September.2008 | Keine Kommentare
Ein paar hundert Euro für einen Satz Winterreifen? Das Geld kann man sich doch sparen und mit Sommerreifen durch die kalten Monate fahren. Falsch gedacht. Die Investition lohnt sich gleich aus mehreren Gründen.
Sicherheitsbewusste Autobesitzer sollten ihre Fahrzeuge schon im Herbst umrüsten, denn die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet bereits bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius. Das Haftvermögen auf dem Untergrund wird geringer, der Bremsweg umso länger und ein Unfall wahrscheinlicher.
Auch ohne Schneefall können die Witterungsverhältnisse im Winter das Fahrzeug zum Schlingern bringen. Ein nasskalter Untergrund erhöht die Gefahr des Aquaplanings. Nicht nur das: Da bei der falschen Bereifung der Grip leidet, kann dies zu einer schlechten Beschleunigung führen. Wer also sein Auto gerne schnell auf Touren bringt, sollte seine Reifen sorgfältig wählen.
Etwa die Hälfte eines Jahres ist von Schnee, Regen und ähnlichem Wetter geprägt. Falls Sie in dieser Zeit mit Sommerreifen fahren und dann ein Schadensfall eintritt, hat Ihre Versicherung das Recht, die Leistungen um bis zu 100 Prozent zu reduzieren. Zudem sitzt einem der Gesetzgeber im Nacken. Er fordert seit dem 1. Mai 2006 eine angepasste Bereifung an die Wetterverhältnisse; ansonsten droht ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro.
Und die letzten beiden Gründe dürften Ihren Geldbeutel ebenfalls freuen. Zum einen schonen Sie die Profile der Sommerreifen, wenn Winterreifen zum Einsatz kommen. Zum anderen sind Winterreifen teilweise preislich günstiger als Sommerreifen. Bei der Montage und bei der Einlagerung der Sommerreifen hilft bei Bedarf Ihr Autohändler, so dass der Winter kommen kann.
Viel Spaß im Schnee
Geschrieben am | 29.August.2008 | Keine Kommentare
Im Sommer kaufte ich mir endlich ein eigenes Auto. Ganz ehrlich, die Zeit mit dem kleinen Off-Roader war fantastisch.
Im Herbst sprachen immer mehr Freunde davon, dass es langsam Zeit wird, die Winterreifen aufzuziehen. Aha, das war mir neu. War ich doch beim Kauf so stolz auf die funkelnden Reifen auf Alu-Felgen. Wie sich nun herausstellte, waren die tollen Räder lediglich Sommerreifen. Nun konnte ich die allgemeine Stimmung nicht mehr ignorieren und setzte mich mit dem Thema auseinander. Schließlich wechseln ja auch wir Menschen im Winter unser Schuhwerk. Und ich begann zu lernen.
Reifen beeinflussen maßgeblich das Fahrverhalten eines Autos.
Im Gegensatz zu den Sommerreifen ist die Gummimischung eines Winterreifens kälteresistent. Das machte in meinen Augen durchaus Sinn. Aber das man bereits ab einer Außentemperatur von 7°C auf Winterreifen umsteigen sollte, hatte ich bis dato nicht gewußt. Ich sollte beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnung M&S achten, was soviel wie Matsch und Schnee heißt. Quatsch, meinten andere, mittlerweile sei M&S keine eindeutige Bezeichnung für einen Winterreifen. Auf das Schneeflocken-Symbol käme es an. Nachdem das geklärt war, ging es um die Profiltiefe. 4 Millimeter sollten es schon sein. Des weiteren sollte der Reifen über Lamellen verfügen, da diese für den so genannten Verzahnungseffekt sorgen.
Ich kämpfte mich also durch Testberichte, TÜV-Siegel und allerhand Anbieter für den ultimativen Winterreifen. Ich erkannte, dass auf einem Reifen allerhand Informationen stehen, die ich bis heute nicht verstehe.
Jedenfalls hatte kurz vor dem ersten Schneefall mein Auto endlich Winterreifen und ich noch immer viel Spass mit meinem kleinen Off-Roader.
Eingesandter Erfahrungsbericht von Timo
Fulda Winterreifen
Geschrieben am | 25.August.2008 | Keine Kommentare
Meistens kommt der Wintereinbruch ja völlig unerwartet. Alle reden von der Klimaerwärmung und man denkt, man kann sich das Umrüsten auf Winterreifen sparen. Aber irgendwann und wenn es im Februar ist, erwischt es einen dann doch noch eiskalt! Wehe, man hat keine Winterreifen im Keller, innerhalb von wenigen Stunden sind alle verfügbaren Winterreifen bei den Reifenhändlern verkauft.
Ich werde für diesen Winter rechtzeitig vorsorgen und mir für meinen Golf V bald neue Winterreifen zulegen. Mit Hochleistungs- Winterreifen von Fulda war ich auch schon bei meinem Audi zufrieden. Ich fahre überwiegend Autobahn und habe es auch immer recht eilig, daher brauche ich Reifen, die auch mit hohen Geschwindigkeiten gefahren werden können. Der Fulda Kristall Rotego Winterreifen hatte mir bis letzten Winter gute Dienste geleistet. Für meinen Golf habe ich mich wieder für Winterreifen von Fulda entschieden, diesmal für den Kristall Supremo, der mit einer neuartigen Siliciamischung für sicheres Fahren auch bei widrigsten, winterlichen Straßenverhältnissen sorgen soll. Wichtig ist mir auch, dass die Reifen geräuscharm sind und man noch im Auto telefonieren kann.
Preislich liegen die Winterreifen von Fulda unter dem Preis vergleichbarer Reifen der Mitbewerber. Die Abnutzung der Reifen ist auch im normalen Bereich, da ja wie der plötzliche Wintereinbruch, auch der Frühling oft blitzartig kommt und ich es nicht rechtzeitig schaffe die Reifen wieder zu wechseln. Somit fahre ich oft bis in den Mai hinein noch mit meinen Fulda- Winterreifen, die aber auch bei höheren Temperaturen keinen überdurchschnittlichen Abrieb zeigten.
Warum man Reifen mit Spikes nicht mehr als Winterreifen nutzen darf
Geschrieben am | 18.August.2008 | Keine Kommentare
Reifen mit Spikes sind besonders gut für die Haftung auf eisglatten Fahrbahnen, also wenn sonst so gut wie gar nichts mehr geht.
Oft haben Einsatzfahrzeuge bei Bergrettung oder Bergungsmaschinen so eine Reifenausstattung, leider ist dies bei privaten PKW mittlerweile in Deutschland verboten.
Wie schade werden manche sagen, aber das Verbot hat auch gute Gründe:
1. Die in der Lauffläche integrierten Spikes machen auf Dauer der Fahrbahn zu schaffen. Man stelle sich vor, hunderte Autos fahren täglich im Winter auf einer Landstraße damit umher. Da sind Schlaglöcher und Randabbröckelungen der Fahrbahnbefestigung vorprogrammiert!
2. Spikes sind zwar gut auf Eis, aber nicht immer ist der Fahrbahnuntergrund im Winter ja gefroren. Auf Schneematsch oder nasser bzw. schneeiger Straße taugen die Spikes dann eher weniger. Außerdem ist immer eine geringere Maximalgeschwindigkeit zu beachten als bei “normalen” Winterreifen. Mal ehrlich: Wer will schon der Sicherheit und des Fahrspaßes wegen ständig (je nach aktueller Fahrbahnlage) die Reifen wechseln, selbst wenn es erlaubt wäre?
Spikes-Reifen sind übrigens nicht überall verboten: In Österreich darf man diese bei Beachtung verschiedener Maximalgeschwindigkeiten in den Wintermonaten aufziehen. Eine aktuelle statistische Erhebung zeigt aber, dass dies trotz der bergigen Beschaffenheit unseres Nachbarn gar nicht so oft genutzt wird. Auch dort baut man auf gute Winterreifen, im Zweifelsfalle werden die Ketten aufgezogen.
Auch in der Schweiz ist es ähnlich - nur darf man hier auf Autobahnen nicht damit fahren (was in Österreich wiederum geht). Gut für deutsche Urlauber: So werden die Schweizer Autobahnen geschont und die Vignette wird nicht noch teurer!
Günstige Winterreifen und deren Qualität
Geschrieben am | 14.August.2008 | Keine Kommentare
Winterreifen sind zumeist eine kostspielige Angelegenheit, und nicht selten trifft einen die Anschaffung trotz allem unverhofft. Schnell stellt sich dann die folgende Frage ein: “Wie und wo kann ich am besten etwas sparen?”. Clevere Käufer sehen sich nach günstigen Sonderangeboten um. Gewissenhafte Autofahrer jedoch argumentieren, dass es besonders beim Reifenkauf um die Sicherheit geht, und dass man an der eigenen Sicherheit besser nicht sparen sollte. Beides ist natürlich richtig.
Kaufen Sie keine billig angebotenen Reifen, wenn ihnen Marke, Qualität und der Anbieter suspekt erscheinen. Solche vermeintlich super günstigen Sparangebote stammen häufig aus qualitativ schlechteren Produktionen, zum Beispiel aus dem Ostblock, und genügen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Oftmals werden diese Modelle als günstige Schnäppchen im Internet angeboten, doch diese Angebote sind mit Vorsicht zu betrachten.
Hat jedoch der örtliche Reifenhändler Ihres Vertrauens günstige Reifenmodelle eines Ihnen unbekannten Herstellers im Angebot, so wird er Ihnen sicherlich auch Auskunft über die Herkunft und die Qualität dieser Reifen geben können. In diesem Fall können Sie wirklich oft ein Schnäppchen machen, ohne ihre eigene Sicherheit zu gefährden. Informieren Sie sich speziell bei Winterreifen über die Haft- und Gripeigenschaften bei unterschiedlichen Temperaturen und Witterungsbedingungen.
Günstige Winterreifen können Sie auch beim Abverkauf von Vorjahresmodellen erwischen, wenn zum Beispiel die Reifenhändler vor Beginn der neuen Saison ihre Lager leeren müssen. Dann können Sie oftmals qualitativ sehr hochwertige und neue Reifen bekannter Markenhersteller zu sehr günstigen Ausverkaufspreisen erstehen. Deshalb lohnt es sich zum Beispiel auch, im Frühjahr schon die Winterreifen auf die Tauglichkeit für die nächste Saison zu überprüfen und gegebenenfalls gleich im Frühjahr bei den Auslaufmodellen zuzuschlagen.